Zwei-Faktor-Anmeldung, Sitzungsverwaltung, DSGVO — und was FTS nicht hat: kein SAML-SSO, keinen eigenen Schlüssel, keine eigene Sicherheitszertifizierung.
Diese Seite beschreibt, was FTS tatsächlich tut — einschließlich dessen, was es nicht tut. Die Übertragung ist mit TLS verschlüsselt, die ruhenden Daten liegen auf den verschlüsselten Speichern unserer Anbieter. FTS hält keinen eigenen Schlüssel, bietet kein SAML-SSO an und hat keine eigene Sicherheitszertifizierung; jeder dieser Punkte hat unten einen eigenen Abschnitt, samt dem, was die Anbieter mitbringen. Zugriffsrechte gibt es über genau drei Rollen je Organisation, nicht über frei zusammenstellbare Rechtelisten.
Es gibt keine erzwungene 2FA-Pflicht. Eine frühere Fassung dieser Seite sagte,
bei Enterprise-Plänen sei Zwei-Faktor-Anmeldung für alle Admin-Konten
verpflichtend. FTS hat keine Einstellung, die das erzwingt. Zwei-Faktor-Anmeldung
ist eine Entscheidung jedes einzelnen Benutzers in seinem Konto-Fenster.
(Offener Punkt #93.)
Aktivieren Sie 2FA für Ihr Konto:
1
Öffnen Sie Ihr Konto-Fenster
Klicken Sie auf Ihr Profilbild oben rechts → Konto verwalten, und
öffnen Sie dort Sicherheit. Dieses Fenster zeichnet unser Anmeldedienst Clerk, nicht
FTS — es sieht deshalb etwas anders aus als der Rest der Anwendung. Einen
Bereich Einstellungen → Sicherheit in FTS gibt es nicht.
2
Wählen Sie Authentifizierungsmethode
Entscheiden Sie zwischen Authenticator-App (Google Authenticator, Authy) oder SMS-Codes.
3
Scan oder Eingabe
Scannen Sie den QR-Code mit Ihrer App oder geben Sie die Schlüsselzeichenfolge ein.
4
Überprüfen Sie den Code
Geben Sie einen 6-stelligen Code ein, um die Aktivierung zu bestätigen.
5
Sichern Sie Wiederherstellungscodes
Speichern Sie 10 Wiederherstellungscodes an einem sicheren Ort.
Verloren Sie den Zugriff?: Mit einem Wiederherstellungscode können Sie sich wieder anmelden, auch wenn Ihr 2FA-Gerät nicht verfügbar ist.
Heute nicht verfügbar. Kein Kunde hat SAML-Single-Sign-on eingerichtet, und
es gibt in der Anwendung nichts, womit man es einschalten könnte. Der
vierschrittige Einrichtungsweg (Metadaten-URL, IdP konfigurieren,
FTS-Konfiguration, Testen), den frühere Fassungen dieser Seite beschrieben,
existiert nicht — weder die Metadaten-URL noch ein „Dedicated Support-Team”.
Enterprise ist ein Vertrag, den wir einzeln vereinbaren: Wenn SSO für Sie
Voraussetzung ist, sagen Sie es vor der Unterschrift, dann sagen wir Ihnen
ehrlich, was dafür nötig wäre. (Offener Punkt #102.)
Welche Anmeldewege außer E-Mail und Passwort angeboten werden — etwa Google oder
GitHub —, entscheidet die Konfiguration unseres Anmeldedienstes Clerk und steht
nicht im Quelltext dieser Anwendung. Maßgeblich ist, was Ihnen die
Anmeldemaske tatsächlich anbietet. (Offener Punkt #93.)
Verschlüsselung durch den Datenbank-Anbieter: Die Daten liegen verschlüsselt
auf den Speichermedien unseres Datenbank-Anbieters (Neon) und unseres
Dateispeichers (Cloudflare R2)
Drei Zusagen sind hier gestrichen, weil FTS sie nicht einlöst. Frühere
Fassungen dieser Seite nannten eine Verschlüsselung der Fälle, Belege und
Taxonomien durch FTS selbst (AES-256-GCM), eine Schlüsselverwaltung in einem
Hardware-Sicherheitsmodul und einen eigenen Schlüssel je Workspace.
Gemessen: die Anwendung verschlüsselt nichts selbst — im gesamten Quelltext gibt
es keine Verschlüsselungsfunktion, nur eine Zufallszahl für Einladungstoken und
einen zeitkonstanten Vergleich für das Cron-Passwort. Was es gibt, ist die
Verschlüsselung auf den Speichermedien der Anbieter; einen FTS-Schlüssel, den
jemand verwalten könnte, gibt es nicht. Die englische Fassung trug dieselbe
Behauptung in anderer Form — Schlüsselverwaltung über AWS KMS, kundeneigene
Schlüssel für Enterprise, Sitzungstoken mit HMAC-SHA256 — und auch das ist
dort entfernt. Ebenso die dort genannte Passwortregel: welche Regeln gelten,
entscheidet unser Anmeldedienst Clerk, nicht FTS. (Offene Punkte #253, #257.)
Ein Workspace ist eine Gliederungsebene innerhalb Ihrer Organisation, keine
Sicherheitsgrenze:
Aspekt
Details
Datenspeicher
Eine Datenbank, ein Schema; jeder Datensatz trägt seinen Workspace als Feld
Zugriffskontrolle
Mitgliedschaft und Rolle gelten je Organisation, nicht je Workspace
Audit-Protokoll
Eine gemeinsame Tabelle für die gesamte Anwendung, kein eigenes Protokoll je Workspace
Trennung zwischen Organisationen
Daten einer fremden Organisation sind nicht erreichbar
Was hier früher stand und nicht stimmt. Diese Tabelle versprach getrennte
Datenbank-Schemas, ein eigenes Protokoll, einen eigenen Schlüssel und einen
eigenen Sicherungszyklus je Workspace. Nichts davon existiert: das
Datenbankschema kennt keine Schema-Trennung, das Audit-Protokoll ist eine
Tabelle ohne Workspace-Feld, und die Sicherung läuft für die gesamte Datenbank.
Wer heute Mitglied Ihrer Organisation ist, sieht die Fälle aller Workspaces
dieser Organisation — planen Sie Ihre Organisationen danach, nicht Ihre
Workspaces. Dieselbe falsche Zusage stand in der englischen Fassung („members of
workspace A cannot access data from workspace B”) und ist dort ebenfalls
entfernt. (Offene Punkte #253, #256.)
Es gibt keine öffentliche FTS-Schnittstelle und keine API-Token — keine
Token-Ansicht, keine Laufzeit, nichts zu widerrufen. Alles läuft über die
angemeldete Web-Anwendung. Die englische Fassung dieser Seite versprach an zwei
Stellen „workspace-scoped API tokens” und widersprach damit ihrem eigenen
Abschnitt weiter unten. (Offener Punkt #255.)
Alle administrativen und datenbezogenen Aktivitäten werden protokolliert:
Eine Ansicht dafür gibt es nicht — in keinem Tarif. Das Protokoll wird
geschrieben, ist aber nur über den Datenexport der Organisation erreichbar:
Einstellungen → Datenexport → JSON exportieren, das Audit-Protokoll liegt in
dieser Datei. Im Ausdruck eines einzelnen Falls steht zusätzlich dessen eigener
Verlauf. (Offener Punkt #92.)
Protokollierte Ereignisse — die Liste ist am Protokoll selbst gemessen und
vollständig:
Rollenänderungen
Änderungen an den Organisationseinstellungen (z. B. das Vier-Augen-Prinzip)
Fall angelegt, geändert, zur Prüfung eingereicht, geprüft, veröffentlicht,
außer Kraft gesetzt
Beleg hochgeladen
Prüfergebnis abgegeben
Abrechnung: Abonnement angelegt, geändert, gekündigt; Rechnung bezahlt oder
fehlgeschlagen
Zwei Zeilen sind hier gestrichen, weil das Protokoll sie nicht enthält.
Diese Seite nannte „Benutzer-Logins und -Logouts” — die Anmeldung läuft über
Clerk, und FTS schreibt dafür keinen Protokolleintrag. Und sie nannte
„Evidence-Löschung”: das Entfernen eines Belegs erzeugt nur dann einen Eintrag,
wenn dadurch ein bereits geprüfter oder veröffentlichter Fall auf Entwurf
zurückfällt. Wird ein Beleg aus einem Entwurf entfernt, bleibt das Protokoll
leer. (Offener Punkt #254.)
EU-Hosting: Die Datenbank läuft bei Neon in Frankfurt, die Anwendung
selbst ebenfalls in Frankfurt, hochgeladene Dateien liegen bei Cloudflare R2
in der EU-Region. Diese Seite nannte bisher nur die Datenbank und sagte trotzdem
„alle Daten” — der Dateispeicher fehlte in der Aufzählung. (Offener Punkt #258.)
FTS erfüllt die Anforderungen von:
DSGVO: Datenschutz-Grundverordnung
Standard-Vertragsklauseln: Für internationale Datenübertragungen
Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV): auf Anfrage per E-Mail an hello@ferrufino-tech-solutions.com; einen Bereich Recht gibt es in der Anwendung nicht
FTS selbst hat heute keine SOC-2-Zertifizierung, und es gibt keinen
Prüfbericht, den wir Ihnen schicken könnten. Frühere Fassungen unserer
Unterlagen sagten einmal, eine Type-II-Zertifizierung laufe und werde für Q3 2026
erwartet und ein Prüfbericht sei auf Anfrage verfügbar, und an anderer Stelle,
Type I sei für Q4 2026 und Type II für Q2 2027 geplant — Type II kann nicht vor
Type I liegen, und beide Termine können nicht gleichzeitig stimmen. Für keine der
beiden Aussagen können wir geradestehen, deshalb sind beide zurückgezogen, bis es
einen unterschriebenen Prüfauftrag gibt, auf den man zeigen kann. Unsere
Infrastruktur-Anbieter (Vercel, Clerk, Stripe, Neon, Cloudflare) sind ihrerseits
SOC 2 Type II zertifiziert; das ist eine Aussage über sie, nicht über uns. Einen
Sicherheitsfragebogen beantworten wir schriftlich. (Offener Punkt #104.)